Baublog Ratatoeskr - Wir bauen unser Fertighaus mit SchwörerHaus

Unsere ersten Schritte zum Eigenheim

Herzlich willkommen auf unserem Baublog. Hier werden wir in Zukunft unsere Erfahrungen als frisch gebackene Bauherren mit euch teilen. Wir, das sind Lea, Dolores und Andreas aus der schönen Hegau/Bodensee Region.

Unser Ziel ist es, euch so gut es geht, Einblicke in allen Themen rund um unseren Weg ins Eigenheim mit SchwörerHaus zu verschaffen, sodass ihr euch ein Bild davon machen könnt wie es uns bei unserem Hausbau und darüber hinaus ergeht. Natürlich schreiben wir hier auch ein Bautagebuch für uns, damit wir uns immer wieder an diese aufregende und spannende Zeit zurückerinnern können.

Wie sind wir darauf gekommen ein Haus zu bauen?

Nachdem wir im Jahr 2017 von dem Neubaugebiet, welches bei uns im Dorf erschlossen werden sollte, gehört hatten und unsere guten Freunde bereits mit Bien-Zenker mitten im Hausbau waren, wollten wir unser Glück mit den eigenen vier Wänden auch versuchen. Einmal erfahren wie es ist, wenn man keinen Vermieter mehr hat und tun und lassen kann, was wann möchte. Angetrieben von diesem Wunsch, ließen wir uns auf die Interessentenliste der Gemeinde aufnehmen, nichtsahnend wie lange es manchmal dauern kann, besonders wenn es um das Thema Neubau geht, dazu in unserem Beitrag über unser Grundstück noch mehr.  

Also zogen wir voller Elan hinaus zu den hiesigen Musterhäusern der Region. Darunter der Musterhauspark in Villingen und der Musterhauspark in Fellbach. Da unsere Freunde mit Bien-Zenker bauten, war dies eigentlich immer unsere erste Anlaufstelle. Leider wurden wir in den Häusern nie wirklich ernst genommen genauer gesagt, die Verkäufer wurden regelrecht überlaufen und wir wurden "gefühlt" links liegen gelassen. Natürlich waren wir eines dieser, noch mit einer gewissen Naivität herangehend Familien, die glaubten, dass wir schon bald den Zuschlag für ein günstiges Grundstück (da ja von der Gemeinde und nur für Familien) erhalten und wir schnell mit dem Hausbau loslegen könnten. Na ja, bis Ende 2018 tat sich dann vonseiten der Gemeinde erstmal nichts. Diese Zeit nutzten wir, um uns erstmal Gedanken darüberzumachen, wie wir überhaupt bauen wollten.

Ein Massivhaus oder doch lieber ein Fertighaus?

Zu Beginn war noch ein großes Fragezeichen über diesem Thema und wir lasen sehr viel dazu. Nach einigen Berichten und unserem Bauchgefühl stand die Entscheidung allerdings schnell fest. Es sollte ein Fertighaus werden.

Holz als Material mögen wir sehr und es ist, im Gegensatz zu Ziegeln oder Beton, unsere Meinung nach ein nachhaltiger Baustoff. Dies war schon der erste Pluspunkt für uns. Zudem finden wir die Idee, dass ein Haus im Werk vorgefertigt wird sehr charmant, da die Qualitätskontrolle besser vonstattengehen kann und der Aufbau vor Ort in wenigen Tagen erledigt ist. Dies wiederum bedeutet weniger Probleme bei schlechten Witterungsverhältnissen. Außerdem muss ein Fertighaus nicht oder nur teilweise getrocknet werden. Kosten sind vorab besser planbar als, wenn man z.B. mit einem Architekten baut. Auch sind die EnEV Standards mit Holz leichter zu erreichen (in unserem Fall KfW 55).

Natürlich sprechen auch viele Dinge für ein Massivhaus. Da wäre zum Beispiel der Schallschutz (welcher bei SchwörerHaus durch das eigen entwickelte Material "Cospan" auch super sein soll). Zum anderen wird Massivhäusern eine höhere Wertstabilität nachgesagt.

Themen wie Individualität in der Planung hat man heutzutage bei beiden Varianten und waren für uns damit kein wichtiger Aspekt bei der Entscheidung. Alle Anbieter, ob Fertighaus oder Massivhaus, hätten unsere Grundrisse mit uns frei geplant.  

Am Ende war der Hauptgrund unserer Entscheidung für ein Fertighaus nicht nur das wunderschöne Musterhaus von Schwörer in Villingen, sondern auch die spürbare Kompetenz, die überzeugende Leistung und Qualität von SchwörerHaus. Hierzu haben wir auch eine tolle Dokumentation auf YouTube gefunden.  

Die Angebotsphase

Im Frühjahr 2018 hatten wir einen Angebots-Marathon hinter uns gebracht, da wir ja davon ausgingen, dass es sicher 2018 mit den Grundstücken losgeht. Wir hatten Gespräche mit folgenden Anbietern:

Luxhaus
Den Kontakt zu Luxhaus erhielten wir über einen Arbeitskollegen, welcher uns diesen Hersteller ans Herz legte, da er selbst schon mit diesem gebaut hatte. Der Verkäufer war sehr nett und auch die Planung vorab, obwohl wir noch kein Grundstück hatten, war nach unseren Wünschen sehr detailliert. Der Preis lag jedoch über unseren Erwartungen und wir wurden auch nicht so warm mit Luxhaus wie bei anderen Anbietern. Was nicht bedeutet, dass Luxhaus uns keinen guten Eindruck vermittelt hat. Von dem, was wir gesehen hatten, ist Luxhaus einer von den besseren Hausanbietern.

Bien-Zenker
Wie schon beschrieben bauten unsere Freunde gerade mit Bien-Zenker und die schönen Marketing-Kataloge sprachen uns auch sehr an. Also versuchten wir es erst über die Musterhäuser Kontakt mit Bien-Zenker aufzunehmen, um ein Angebot zu erhalten. Dies stellte sich für uns allerdings schwerer dar als gedacht. Wir wurden in den Häusern immer ignoriert, manchmal hatten wir auch das Gefühl nicht ernst genommen zu werden. Erst als wir einen Kontakt über unsere Freunde erhielten konnten wir mit einem Verkäufer in Kontakt treten. Dieser war auch sehr nett und kompetent, allerdings dauerte alles immer etwas länger als bei manch anderem Anbieter. Eine Sache war da auch, welche uns doch störte. Der Verkäufer sollte auch die Bauleitung für den Innenausbau übernehmen (Soweit wir uns noch daran erinnern können). Das kam uns doch sehr komisch vor, wir wissen ja nicht, ob das normal ist, aber uns hat das doch sehr gewundert. Preislich war Bien-Zenker im guten Mittelfeld vertreten.

Okal
Zu Okal kamen wir sehr zufällig, da wir in einem Musterhaus direkt von einem Verkäufer angesprochen wurden und er ganz nett zu Lea war. Bei der Angebotserstellung war dieser Verkäufer, was die Nebenkosten anging am genauesten und wir hatten auch von ihm einen ersten Einblick was da noch finanziell auf uns zukommen sollte. Preislich war Okal im oberen Segment angesiedelt. Auch hier war die Planung schon ohne Grundstück erfolgt und auch hier wurde mitgedacht. Zu aller Freude wurden wir von Okal auch zu einer Besichtigung eines gerade fertiggestellten Hauses eingeladen. Wir hatten auch die Gelegenheit  mit den Bauherren zu sprechen, allerdings war das, was sie uns erzählten nicht wirklich erfreulich und wir waren dann doch eher abgeneigt mit Okal zu bauen.

Kampa
Mit Kampa kam der Kontakt auch eher zufällig im Musterhauspark Fellbach zustande. Wir vereinbarten noch vor Ort einen Termin bei uns Zuhause. Nach diesem Termin waren wir nichtsdestotrotz kein bisschen schlauer. Der Verkäufer erklärte uns anhand von zwei Gläsern gefüllt mit Wasser, welche er hin und her schwappte, wie wir uns das Haus leisten könnten. Das Credo: Unser Haus wird so groß oder klein wie es unser Budget zulässt. Ja klar, das ist uns auch bewusst, aber wir hätten dann doch gerne verglichen was wir für das Geld bei Kampa bekommen, respektive wie hier kalkuliert wird. Leider haben wir das auch nach häufigen Nachfragen in diesem Gespräch nie richtig erfahren. Das ganze kam uns dann doch sehr esoterisch vor und daher war Kampa noch vor der Abgabe eines Angebots raus.
Es mag sein, dass andere Bauherren diese Herangehensweise bevorzugen und sich anhand andere Kriterien ihren Partner aussuchen. Für uns war das jedenfalls nichts.

SchwörerHaus
Nun zu SchwörerHaus. Der Kontakt erfolgte im Musterhaus in Villingen. In dem Haus, in das wir uns schon im Jahr 2017 verliebt hatten. Die schöne Holzverschalung und der gesamte Stil von außen wie auch von innen gefiel uns einfach auf Anhieb. Auch menschlich passte es mit dem Verkäufer von Anfang an. Wir erfuhren von den Aktionshäusern und wurden dort auch das erste Mal (beim "Erstkontakt") ernst genommen. Wir fühlten uns einfach von Beginn an in guten Händen. Je mehr wir uns über Schwörer informierten, desto mehr verfestigte sich unsere Entscheidung mit SchwörerHaus bauen zu wollen. Das erste Argument war auch schon unschlagbar und konnte uns auch von keinem anderen Anbieter so angeboten werden: "Alles aus einer Hand", also keine Subunternehmer bis auf die Erdarbeiten und die Außenanlage. Auch bei Schwörer wurden wir, zu einem gerade fertigstellten Haus, eingeladen und hatten auch hier die Möglichkeit mit den Bauherren zu sprechen. Diese waren in etwa in unserem Alter und wir verstanden uns auf Anhieb sehr gut. Eigentlich hatten Sie sich von Anfang an fast nur mit uns unterhalten, da wir auch schon sehr früh da waren. Alles, was uns die beiden berichteten, war positiv und wir hatten nie das Gefühl, sie mussten etwas verheimlichen oder gar beschönigen.
Zu all unseren positiven Erfahrungen bis dahin kam noch hinzu, dass die Küche auch über SchwörerHaus bezogen werden kann und die Schwörer Profis diese auch einbauen.

Quelle: SchwörerHaus

Die Entscheidung für SchwörerHaus

Nachdem wir alle Angebote und Bauleistungsbeschreibungen (BLB) vorliegen hatten, machten wir uns daran eine Tabelle für einen Vergleich zu erstellen. Dabei stellten wir fest, dass bei SchwörerHaus schon vieles im Standard sehr gut ausgestattet ist.
Wenn sich jemand für diesen Vergleich interessiert kann er uns auch gerne anschreiben oder ein Kommentar da lassen.

Anhand der gesammelten Daten und unserer Eindrücke unterschrieben wir dann im Juni 2018 unseren Bauvertrag mit SchwörerHaus und das ohne Grundstück. Wie es von hier aus weiterging, erfahrt ihr in den kommenden Beiträgen.
Bis zum nächsten Mal.