Baublog Ratatoeskr - Wir bauen unser Fertighaus mit SchwörerHaus

Das Baustellengespräch und der rote Punkt

Hallo, unsere lieben Leser, wir hoffen euch geht es in diesen spannenden Zeiten gut. Wie ihr bereits aus unserem letzten Artikel wisst, hatten wir vor genau einer Woche unser Baustellengespräch mit unserem Bauleiter von SchwörerHaus, unserer Architektin und unserem Bauunternehmer, welcher die Erdarbeiten und die Bodenplatte sowie die Streifenfundamente für die Garage übernimmt. Eigentlich sollte auch der Kranführer anwesend sein, allerdings konnte dieser aufgrund der Fastnachtszeit nicht.

Wie läuft das Baustellengespräch ab?

Generell hat der Bauherr bei dem Baustellengespräch wenig zu tun, außer seine Aufgaben, welche er zugeteilt bekommt aufzuschreiben. Daher nutzten wir die Zeit die Aufgaben zu dokumentieren und fachliche Fragen zu stellen. Im Allgemeinen ging es um Dinge, wie den Zeitplan, also wann wird mit der Kellerlieferung gerechnet, wann muss die Bodenplatte gegossen sein, wann kommt das Haus und die Garage. In unserem Fall gibt es zum Beispiel eine kleine Spezialität. Die Garage muss vor dem Haus geliefert werden, daher muss das Streifenfundament schon vorzeitig hergestellt werden. Ihr fragt euch sicherlich warum? Das liegt daran, dass unser Carport mit dem Haus und der Garage verbunden wird. Aus diesem Grund müssen wir uns auch mit unserem Nachbarn abstimmen, da wir gemeinsam das Grundstück aufschütten müssen, um das Gründungsniveau für die Garage zu erreichen.
Des Weiteren ging es um den Kranstellplatz. Da unsere Straße leider nur 6 Meter breit ist, wird es, zumindest für den 60 Tonnen Kran, welcher den Keller auf die Bodenplatte hieven soll, schwer ein geeignetes Plätzchen zu finden. Daher müssen wir uns wieder abstimmen, diesmal aber mit den Nachbarn auf der gegenüberliegenden Straßenseite, welche schon ein aufgeschüttetes und verdichtetes Grundstück haben.
Zudem werden auch solche Dinge wie der Baustrom, das Bauwasser, die Absperrung der Straße und der Baustelle durch einen Bauzaun besprochen. Auch die Verlegung der Wasserleitungen sowie die Einführung für die Versorger wird besprochen.
Dadurch, dass unser Grundstück bereits erschlossen ist aber leider einer der beiden Kontrollschächte für das Abwasser in das Baufenster gesetzt wurde müssen wir diesen umsetzen lassen. Dies musste auch noch eingehend geklärt werden. Unser Erdwärmekorb für den Sole-Erdwärmetauscher war auch noch Thema und dann war das Baustellengespräch auch schon rum.
Wir fühlen uns bei unserem Bauleiter, der Architektin und bei unserem Bauunternehmer sehr gut aufgehoben.

Der rote Punkt, der Baufreigabeschein

Zum Zeitpunkt des Baustellengesprächs hatten wir leider noch keinen Baufreigabeschein, also den roten Punkt. Dieses kleine Problemchen konnten wir jedoch klären und Anfang dieser Woche haben wir diesen dann auch per Post erhalten. Nun machen wir uns morgen daran ein kleines Baustellenschild für den roten Punkt genauer gesagt den Baufreigabeschein selbst zu bauen, um dieses dann auf dem Grundstück aufzustellen.